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Der Faden wurde aufgenommen

IMG_8877_wIn entspannter Atmosphäre trafen sich ca. 15 Frauen und Mädchen aus den Flüchtlingswohnheimen des Bezirks mit Frauen und Mädchen aus dem Bezirk um gemeinsam erste Produkte aus der Spenden-Wolle zu gestalten. Die ersten gestrickten und gehäkelten Werke entstanden aus der gespendeten  Wolle. Der kulturelle Austausch ermöglichte den Einblick in bisher unbekannte Handarbeitstechniken.
Bei den nächsten Treffen sollen dann die Nähmaschinen zum Einsatz kommen.
In Kürze werden die Frauen zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen, die einen Eindruck der Arbeitwelt für Frauen vermitteln soll.
Weitere Exkursionen innhalb des Netzwerks Großbeerenstraße sind geplant.

Hier ein kleiner Einblick in weitere Ergebnisse der Handarbeiten.

Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren und Spendern, insbesondere der Firma Prym Consumer Europe GmbH für die übergebenen Sachspenden, der easy Apotheke Mariendorf für die Unterstützung durch die Entgegennahme und Sammlung der gespendeten Wolle! Danke an Frau Ebert für das Handarbeitsbuch „HäkelzauBär – Einer ist deiner!“.

Unterstützung und Spenden

Alträder zur Aufarbeitung dringend benötigt

Bericht Wochenblatt KW18 Ausgabe Tempelhof-Süd, 4.5.2016

Ein Spendenaufruf in der Tempelhofer Ausgabe des Wochenblatts  (KW18) macht auf die fehlenden Alträder zur Aufarbeitung durch die Tandemteams aufmerksam. Die nicht mehr gebrauchten oder defekten Drahtesel dienen schließlich als Ausgangsmaterial für die gemeinschaftliche Aufbereitung zu gebrauchstüchtigen und schönen Fahrrädern.

Alte Fahrräder sind im Haus of Fun gern willkommen!

 

 

 

 

 

Breite Unterstützung für das Tandem Projekt

wieNeuFahräder

Die evangelische Kirchengemeinde Marienfelde widmete ihre Kollekte unserem Fahrradprojekt mit Jugendlichen u. Flüchtlingen.

Mit dieser Geldspende können notwendige Ersatzteile eingekauft werden, damit die Jugendlichen weitere Fahrräder aufarbeiten können. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

Die Arbeiten im Projekt sind wichtiger denn je: Die jugendlichen Flüchtlinge nehmen das Angebot gern und zahlreich an! Hier wird eben etwas sichtbares, nutzbringendes in einer angenehmen Atmosphäre geschaffen.
Damit die Jugendlichen sich dann auch sicher auf den Berliner Straßen bewegen können, bieten wir den Teilnehmer_innen jetzt auch Kurse in Verkehrserziehung an.

Auf Spurensuche

Die Projektwoche zum Thema Rassismus im Dritten Reich war für Schüler und Schülerinnen der Johanna Eck Schule ein voller Erfolg. Gleich in der ersten Schulwoche des neuen Jahres begaben sich 20 Jugendliche auf Spurensuche. Das Programm spann einen Bogen von den Tätern, den Opfern bis hin zu den Helfern während der NS-Diktatur.

Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen vom Besuch des Anne-Frank-Zentrums und des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt, der ihnen deutlich machte, wie und unter welcher Gefahr die Helfer die jüdischen Mitmenschen vor den Nationalsozialisten versteckten, um sie vor der Deportation zu bewahren.

Während der Projektwoche wurden neben Gedenkstätten auch das Jüdische Museum besucht.

 

Erste Runde

So ging’s los…

Im September 2014 haben wir mit den praktischen Tätigkeiten des Fahrradaufarbeitens begonnen.

Wir treffen uns immer Dienstags zwischen 16 und 19 Uhr im Jugendclub „Haus of fun“ in Berlin Marienfelde.

Alle Beteiligten sind sehr motiviert. Angefangen über die Fahrradspender aus dem Netzwerk-Großbeerenstrasse e.V., über die Mitarbeitern des Jugendclubs, den Mitarbeitern des Übergangswohnheims Marienfelder Allee und natürlich bis hin zu den 8 Jugendlichen, die die eigentliche Arbeit machen.

Bisher wurden 17 Fahrräder von den Mitarbeitern der Unternehmen des Netzwerks gespendet. Die Fahrräder wurden zentral bei 2 Netzwerkmitgliedern gesammelt. Ein Großteil der Fahrräder wurde dann von Firma Fapack in den Jugendclub transportiert.
Mit der vollständigen Zerlegung der Fahrräder begann der Aufarbeitungsprozess. Die Rahmenteile wurden angeschliffen und danach grundiert. Es wurden auch schon Autolackfarben ausgesucht, mit denen die Fahrräder anschließend neu lackiert werden. Nach Überprüfung der Funktionstätigkeit werden alle Anbauteile für den Zusammenbau gereinigt. Korrodierte Teile werden entrostet und Verschleißteile durch Neuteile ersetzt.

So werden 4 Fahrräder entstehen, die im Bezirk Tempelhof-Schöneberg an Jugendliche verschenkt werden sollen.

Anschließend haben die 8 Jugendlichen, die Möglichkeit auch für sich selbst ein Fahrrad nach dem oben beschriebenen Prozess aufzuarbeiten.

Bisher konnte das Projekt bereits einige Unterstützer für die unterschiedlichsten Aktivitäten gewinnen:

  • Mitglieder Netzwerk Großbeerenstraße e.V.
  • FSD Lwerk Berlin Brandenburg gGmbH
  • NaWaRo Bambusfahrrad der TU-Berlin
  • agemus Gebäudemanagement GbR
  • Jugendclub „Haus of fun“
  • Fapack
  • Sicherheit Nord GmbH & Co.KG

Etappenziel erfolgreich erreicht

Die erste Runde des Tandem-Projektes ist geschafft!
So stehen jetzt 6 excellent aufgearbeitete Fahrräder bereit, um verschenkt zu werden.

Jetzt gehts in die zweite Runde!

Aber lesen Sie selbst im Web: Presseecho in der Berliner Woche

Geschenkübergabe Bürgermeisterin

Feierliche Übergabe der Fahrräder

Die ersten Ergebnisse der in vielen Stunden in Gemeinschaftsarbeit entstandenen Exemplare von aufgearbeiteten Fahrrädern konnten bereits im Rahmen der CSR-Abschlussveranstaltung des Netzwerks Grossbeerenstraße von der Bezirksbürgermeisterin Fau Angelika Schöttler bestaunt werden.

Geteilte Freude ist doppelte Freude

Auf dem Unternehmertreffen, welches am 25.2.2015 im Übergangswohnheim Marienfelder Allee stattfand, konnten diese wunderschönen Fahrräder feierlich an bedürftige Familien und deren Kinder übergeben werden. So freuten sich nicht nur die fleißigen Jugendlichen über das Lob und die Anerkennung ihrer Leistung durch die anwesenden Unternehmer, sondern insbesondere die beschenkten Kinder. Vor allem die Kleinen konnten es kaum abwarten das Fahrrad oder Dreirad noch im Festsaal auszuprobieren.

Übergabe Geschenke glückliche Kinder Kleinkind

Klappe, die Erste…

Filmklappe_tandem…hieß es am 28.5.2015 in der Werkstatt des Jugendclubs „Haus of fun“ in Berlin Marienfelde.
Ein Fernsehteam des RBB war angerückt um einen Filmbeitrag zum Projekt Tandem für die Berliner Abendschau abzudrehen.

Da kam echtes Lampenfieber auf, als die jugendlichen Darsteller/innen bei den unterschiedlichen Stationen der Fahrradaufbereitung in Aktion gefilmt wurden.
Mut war nötig, als die Jugendlichen vom Redakteur noch interviewt wurden. Fragen zur Herkunft der Flüchtlinge, der Zusammenarbeit im Projekt und zum Umgang miteinander wurden in kurzen Statements vor laufender Kamera beantwortet.
Stolz wurden auch die Erfolge des Projektes präsentiert.
Während der Projektlaufzeit wurden 20 Fahrräder komplett incl. einer neuen Lackierung aufgearbeitet. Davon konnten 14 Räder von den fleißigen Jugendlichen selbst in Besitz genommen werden. 6 Fahrräder wurden an bedürftige Familien verschenkt.
Darüber hinaus wurden alle anderen Fahrräder, die optisch gut erhalten waren, ohne die aufwendige Lackierung technisch aufgearbeitet und ebenfalls verschenkt.

Zum Projektabschluss ist im Mai mit allen Beteiligten und ihren neuen Fahrrädern eine Fahrradtour zum Schloß Diedersdorf geplant.

Das Projekt kann durch Material- und Ersatzteilsponsoring von der tricom GmbH und des Netzwerks Großbeerenstraße über die Projektlaufzeit weiter geführt werden. Nach dem 30.6.2015 ist allerdings vorerst Schluss, da die Finanzierung der Betreuer nicht gesichert ist.

Hier der RBB-Beitrag zur Abendschau

Dank an Christian!

Infos für Lehrer

Projekt Stolpersteine Reloaded

Informationen für Lehrer

Das Projekt ist ein ständiges Projekt, eingebettet in die Initiative „Netzwerk mit Courage“ des Netzwerks Großbeerenstraße.

Zielgruppe:
Schüler -innen der 9. und 10. Klasse
Gruppengröße:
10 bis 15 Schüler_innen (auch aus verschiedenen Klassen einer Jahrgangsstufe möglich)
Projektdauer:
5 Projekttage
Arbeitsform:
Projektwoche, Gruppenarbeit zur Präsentationsprüfung im MSA, freie Projektarbeit, AG
Ziele:
•    Sensibilisierung für Diskriminierung und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) im Alltag
•    Erarbeitung von historischem Wissen
•    Motivation zum zivilgesellschaftlichen Engagement
•    Vermittlung von Handlungsstrategien gegen Diskriminierung und für Diversität
•    Engagement gegen Stolperstein-Schändungen

 

Der modulare Aufbau im Ablauf der Projekttage und die modular wählbaren Themenschwerpunkte erlauben eine einfache Integration bzw. aufbauende Vertiefung der Lehrinhalte des Schulunterrichts.

 

Anmeldungen für das Schuljahr 2015/2016 werden bereits jetzt entgegen genommen.

 

Umfangreiches Infomaterial, Handouts und Arbeitspapiere liegen auf unserem Server zum Download bereit. Gern senden wir die Zugangsdaten per Mail an kooperierende Lehrer.

Aus dem Projekttagebuch

15. Oktober 2014

Highlight für Schüler_innen der Gustav Langenscheid Schule war das Zusammentreffen mit dem Bildhauer und Aktionskünstler Gunter Demnig bei der Verlegung eines neuen Stolpersteins.

Nur dem Künstler bei der Arbeit zusehen gab es nicht: Gunter Demnig forderte bei den Teilnehmern unseres Projektes aktive Mithilfe ein.

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Schulerinfo

Projekt Stolpersteine Reloaded

Um was geht es

Innerhalb einer Projektwoche werden wir uns auf unterschiedliche Weise mit den Themen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit beschäftigen.

 

Was erwartet mich

Zu Beginn werden wir mit Ausstellungsbesuchen an historischen Orten unserem Wissen um Judenverfolgung und Nationalsozialismus ein Update verpassen. Wir werden erfahren, wie sich junge jüdische Menschen damals gegen Diskriminierung und Verfolgung zu behaupten versuchten und auch auf welche Weise wenigen von ihnen damals von Mitmenschen geholfen wurde.

In Workshops lernen wir wie andere Formen ausgrenzenden Verhaltens, die uns noch heute in unserem Alltag begegnen, zu erkennen sind. Wir werden erleben, wie es sich anfühlt, gegen den Strom zu schwimmen. Ein Training in Zivilcourage hilft uns dann selbst Verantwortung für ein faires, menschliches Zusammenleben zu übernehmen.

Exkursionen führen uns schließlich zu den Stolpersteinen in unserem Bezirk. Archive und Bibliotheken, die wir zur Recherche eines Schicksals über einen verfolgten Menschen besuchen, geben uns einen Einblick in die detektivische Arbeit, die vor einer Stolpersteinverlegung zu tun ist.

Am Ende der Projektwoche wollen wir bei einer neuen Stolpersteinverlegung dabei sein.

 

Was habe ich davon

Während der Projektwoche wird nicht nur mein historisches Wissen erweitert. Vielmehr erfahre und erlebe ich selbst die Auswirkungen der Geschichte bis in die heutige Zeit. Dadurch werden meine Antennen für menschenverachtendes und intolerantes Verhalten sensibilisiert.

Stolpersteine Reloaded

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Ziel des Projektes ist es jugendliche Schüler des Bezirks Tempelhof-Schöneberg für Rechtsextremismus im Alltag zu sensibilisieren und ihnen eine Möglichkeit zu eröffnen gegen rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft aktiv zu werden und sichtbare Zeichen zu setzten.

Das Projekt richtet sich an Schüler von integrierten Sekundarschulen und Gymnasien.

Die Stolpersteine sind ein ständiges Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Die Jugendlichen begegnen ihnen täglich und werden ständig an das Gelernte und Erfahrene erinnert. Durch die Arbeit im Projekt festigen sie ihren politisch-ethischen Standpunkt und bekennen sich durch ihr Engagement zum aktiven Bürger mit Courage und zur Verantwortung für ihren Bezirk.

Gefördert durch:

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Infomaterial

Hier finden Sie aktuelle Printmedien zum Projekt: NetzwerkGrossbeerenstrasse_Karte_Stolperstein_web_2014-08